Neuer AStA startet schwach!

Wir wollten den neuen AStA ja nun nicht sofort verdammen, sondern ihm eine Chance geben. Doch wie sich nun abzeichnet, war die Vermutung eines liberalen SP-Abgeordneten in der 10. Sitzung des StuPas gar nicht so abwegig. Am 10. April ging es um "die Befürchtung, Veith Lemmen sei eine Marionette gewisser grauer Eminzen innerhalb der Juso Hochschulgruppe". (…)
Ist dies am Ende auch Maryte Jursyte? Wie könne man nur auf die Idee kommen, erneut für das Amt der Finanzreferentin zu kandieren, wenn man es bisher nicht geschafft hat, einen Haushalt zu präsentieren -das wurde zurecht gefragt! Warum bekomme sie eine derart hohe Aufwandsentschädigung, wenn sie dem Vernehmen nicht mal die doppelte Buchführung beherrscht? Ihr wurde von einer Abgeordneten geraten, sie solle doch bitte die Kandidatur wegen offenkundiger Überforderung zurückziehen. Das tat sie nicht, nun hat sie Ärger am Hals, den sich sicherlich gar nicht selber zu verantworten hat:

Zum sich anscheinend anbahnenden Skandal im AStA zunächst nur so viel: warum wurde kein (den AStA so scharf wie sonst niemand!) kritisierendes Mitglied der US in den Haushalts- und Vergabe-Ausschuss gelassen? Hat da der übliche Filz vielleicht doch was zu verbergen? Warum wurde dem bis dahin im HHA vertretenen Norbert Ordyk (SP- und ASV-Abgeordneter) vom ehemaligen und nun in der Kritik stehenden AStA-Finanzreferenten Oguz Önal in einer Mail Ende 2006 genüßlich angekündigt, dass die "Unabhängigen Studierenden" bald nicht mehr darin vertreten wären.

Nun denn, da braut sich sicher noch einiges zusammen und wir werden weiter den Finger in die Wunde eines in weiten Teilen untätigen (viele ReferentInnen halten ihre Präsenzzeiten nicht ein) und unfähigen AStAs legen! Von einem solidarischen SeTi (nicht mal genug Überzeugungsarbeit innerhalb des SPs vermochte der AStA zu leisten und bekam prompt die Quittung einer nun nicht zustande kommenden Urabstimmung zum Semesterticket),  vom Einsatz für die "Generation Praktikum", von Verbesserung des Wohnungsmarktes, einem wirklich alle gewaltfrei aktiven studentischen Projekte bündelnden Einsatz gegen Rassismus und engagiertem Kampf für den Erhalt des Studienkollegs (usw.) kann keine Rede sein. Von wirksamen Maßnahmen gegen Studiengebühren (Boykott der Gebühren) schon gar nicht.

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