Kommt alle am 6. Mai zur Demo gegen Neonazis in Hiltrup!

"Wir wissen, wie wichtig Widerstand gegen Neonazismus ist, um den Anfängen zu wehren! Wer sich am kommenden Samstag nicht aufrafft, um gegen den braunen Aufmarsch zu protestieren, der hat den Ernst der Lage nicht erkannt", betonte US-Fraktionsvorsitzender Eric Peter Pyne bei einer Info-Veranstaltung der im StuPa (Studierenden-Parlament) der Uni Münster vertretenen Studierenden-Initiative. "Wir werden auch zur zweiten Kundgebung gegen Rechtsextremismus mobilisieren, wie wir es schon zur ersten am 18. Februar getan haben. Besonders am Herzen liegt uns dabei die Gewaltfreiheit! Mit ein Grund, warum wir nur noch im ‘Bündnis Münster gegen Nazis‘ mitmachen, das ‘Bündnis gegen Rechts’ aber aufgrund der Einladung eines äußerst umstrittenen Referenten schon Mitte Februar aus Protest verlassen haben. Bei allen Differenzen, die auch mit der -rassistisch motivierten- Ausgrenzung ausländischer Studierender, die dem AStA nicht gefügig sind, zu tun haben: nach den rassistischen Tendenzen der letzten Zeit (Gewalt gegen einen Deutsch-Äthiopier in Potsdam, Schmähungen gegen die dunkelhäutigen Fußballer Ogungbure und Owomoyela etc.) sollten endlich einmal alle einen kleinsten gemeinsamen Nenner finden, an einem Strang ziehen und Farbe bekennen! Nie wieder Faschismus!"

-.-

Am Freitag traf im DGB-Haus das Bündnis "Münster gegen Nazis", dem auch wir (die Fraktion der "Unabhängigen Studierenden" angehören) zu einer weiteren Sitzung zusammen.

Thema waren die bevorstehenden Aktivitäten gegen den Neonaziaufmarsch in Hiltrup am 6. Mai. Anwesend waren auch Vertreter des Hiltruper Gewerbevereins und Vertreter der Hiltruper Kirchengemeinden. Gemeinsam wurde einstimmig vereinbart, eine friedliche und gewaltfreie Kundgebung im Zentrum Hiltrups gegen den Aufmarsch der Neonazis am 6. Mai durchzuführen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Redebeiträge und ein kulturelles Rahmenprogramm sind geplant. Die Kundgebung soll bereits um 10 Uhr beginnen. Allen Beteiligten ist die Kooperation mit den Akteuren vor Ort wichtig.

Das gemeinsame Fazit war daher, dass die Bündnisse die Stadtteile bei rechtsradikalen Demonstrationen nicht allein lassen und alle interessierten Bürger bitten, auf Ankündigungen zu achten. Informationen unter anderem unter: www.muenster.org/18-02-2006. Dem Bündnis "Münster gegen Nazis" gehören neben den "US" zudem die politischen Parteien, Gewerkschaften, Friedensforum, Ausländerbeirat, Frauenverbände, kirchliche Gruppierungen, die BezirksschülerInnenvertretung und das Weisse Rose-Jugendbündnis an.

Bündnis "Münster gegen Nazis"

Popularity: 1% [?]

Kommentar hinterlassen »»

Powered by WP Hashcash

nach oben