“Impertinent!” US-Kritik an “zu teurem” Semesterticket!
Der konstituierenden Sitzung des 49. Studierendenparlaments der Universität am Dienstagabend waren die beiden Abgeordneten der US (Unabhängigen Studis) gleich ganz ferngeblieben, "um nicht auch noch Statisten für diese Farce zu sein". Gemeint war damit zweierlei: das Einknicken der meisten Listen vor der Stadtwerke-Forderung in Sachen Semesterticket (in geheimer Abstimmung stimmten 21 SP-Mitglieder bei letztlich nur 4 Gegenstimmen der Beitragsordnung über 63 Euro zu). Und schließlich die nach Auffassung von Norbert Ordyk "impertinente" Art und Weise, wie attac campus und US als einzige unbequeme, unbeugsame Kritiker parteihöriger bzw. -naher Listen aus allen Ausschüssen ausgegrenzt werden sollten. "Dieses Spielchen haben wir gar nicht erst mitgemacht und werden die unrechtmäßig undemokratisch erfolgte Ausschuss-Besetzung selbstverständlich anfechten", unterstrichen die US. Man gehe von einer Neuwahl aus, die dann jeder im StuPa vertretenen Kraft demokratische Partizipation ermögliche.
Außerdem werde die drohende Abzocke der Studierenden (eben auch jener, die das SeTi kaum nutzen) durch die Verkehrsbetriebe nicht unterstützt: "Die Unabhängigen Studis lehnen jede über 59 Euro hinausgehende Erhöhung des Ticket-Preises ab!" Abschließend begrüßten die US zumindest eine am 19. 12. getroffene Entscheidung: "das in dieser Form unerwartete und äußerst peinliche Scheitern des in die Kritik geratenen AStA-Referenten Olaf Götze bei der Wahl der StuPa-Vize-Präsidenten" habe man mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen können, wie Ordyk betonte. Man gratuliere insbesondere dem neuen Vize Gero Lueg zur gegen Götze gewonnenen Abstimmung.
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