AStA-Schlamperei mit Deinem Geld!

Ja, auch Du selber, liebe Leserin / lieber Leser, zahlst pro Semester 11,30 Euro für die sogenannte "studentische Selbstverwaltung". Das macht für den AStA der Uni Münster 800.000 Euro, über die er jedes Jahr verfügen kann.  Dass dieser AStA, der ohnehin wegen gescheiterter Aktionen gegen Studiengebühren massiv in der Kritik steht, auch mit Deinem Geld in der Vergangenheit Teile der Opposition diffamiert und schikaniert hat, war bekannt. Dass er scheinbar zu einem Selbstbedienungsladen verkommen ist, war selbst kritischen Kontrolleuren wie uns (US) in dieser Deutlichkeit nicht über die Lippen gekommen (klar, kleine Listen wie wir können sich nicht gegen mächtige und finanzstarke AStA-Apparatschiks zur Wehr setzen, wenn mit Klagen gedroht wird). Nach der Heimlichtuerei seit Mai und einer eigens gegen unabhängige KandidatInnen gerichteten Änderung der Wahlordnung, zeigt sich jetzt: da haben einige KarrieristInnen ganz gewaltig was zu verbergen! Was Du dagegen tun kannst? Zwielichtige Listen wie die Juso-HSG (einer ihrer Aktiven, Oguz Önal, ist ganz besonders ins Kreuzfeuer der Kritik geraten) abstrafen! Lass’ Dir die Schlamperei nicht länger bieten! Verpass’ denen einen Denkzettel, die bis heute nicht alle Fakten auf den Tisch legen! Wir fordern den AStA auf, den Bericht des Staatlichen Rechnungsprüfungsamts Münster allen Studierenden unserer Uni zur Verfügung zu stellen. Damit sich jeder einen eigenen Eindruck vom Filz und Sumpf "links vorm Schloss" verschaffen kann!

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2 Antworten to “AStA-Schlamperei mit Deinem Geld!” »»

  1. Kommentar by jemand, der den asta nur zu gut kennt | 10/05/07 at 13:31

    glaubt ihr im ernst, die asta-clique damit beeindrucken zu können? die konnten sich ja nicht mal nach der berichterstattung in den WN, die für den asta so peinlich war, zu einer entschuldigung bei uns studentischen beitragszahlern aufraffen. ein “asche über unser haupt, wir haben bockmist gebaut” werdet ihr von denen nicht hören! die daumenschrauben werden nicht gegen die verschlamper angezogen, sondern gegen kontrolleure, kritiker und WN-informanten.

  2. Kommentar by Piccolo | 10/05/07 at 22:17

    ZITAT ANFANG

    Konsequenzen erwachsen aus all dem bisher nicht. „Wir haben keine Mittel, Fehlverhalten zu bestrafen“, sagt ein Sprecher des Landesrechnungshofes. Das sei Aufgabe der Stellen, die die Prüfmitteilungen erhalten haben. In diesem Fall das Studierendenparlament und das Uni-Rektorat.

    ZITAT ENDE

    Lese ich richtig in den Westf. Nachrichten? Keine Konsequenzen? Ja, dann tuuuuuuuuuuuuuut doch waaaaaaaaaaaaas, Leute!!!!!!!!!!!!!! Arsch huh, Zäng ussenand! Macht ihnen Feuer unterm Arsch, so kann das nicht weitergehen! Verschwendung, ja, Veruntreuung studentischer Gelder muss rechtliche und politische Schritte gegen den ASTA zur Folge haben.

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