AStA-Fiasko: Studiengebühren-Boykott gescheitert!
Wie schon beim ersten Anlauf ist auch der diesjährige vom AStA organisierte Studiengebührenboykott gescheitert. Desaströser sogar noch als 2007. Bis zum Stichtag am 17. Juli 2008 hatten sich nur 1.580 Studenten und Studentinnen am Boykott beteiligt. Für das weitere Vorgehen hatte sich der AStA ein Quorum von 7.500 Teilnehmern gesetzt, welches damit deutlich verfehlt wurde. Von vornherein war nach den schlechten Erfahrungen beim Boykott 2007 zu befüchten, dass auch dieser erneute Versuch scheitern würde. Weil die AStA-tragenden Listen zu keiner Kooperation mit oppositionellen Gebühren-Gegnern bereit waren (wir, die US, riefen trotzdem dazu auf). Der Eindruck drängt sich auf, dass die Urabstimmung, die mit der StuPa-Wahl durchgeführt wurde, nur den Zweck der Mobilisierung eigener Klientel diente. So ließ sich der AStA den Boykott durch eine “Vollversammlung” von nur ca. hundert StudentInnen absegnen, investierte Unsummen in eine erneute (aber völlig verfehlte und nur wenig öffentlichkeitswirksame) Kampagne für den Boykott, aber hatte komischerweise kaum Aktive (die bei drr Bekämpfung politischer Konkurrenz noch massenweise motiviert werden können, nicht aber gegen die Gebühren).
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