AStA-AntiRa-Referat dank US endlich wieder besetzt!
Auf Druck der "US (Unabhängigen Studierenden) -Liste8" hat der AStA das etwa ein Jahr lang vakante AntiRassismus-Referat endlich "reaktiviert".
Wir werden allerdings den Verdacht nicht los, dass es in der Kürze der Zeit nur um einen Wahlkampf-Gag geht, nicht aber das aufrichtige Bemühen um Unterstützung antirassistischer Arbeit (Projekte)!
Denn zur Referentin wurde eine "nicht kompetente Kommilitonin" (O-Ton Dr. Eric Peter Pyne) gewählt. "Wer wirklich etwas gegen den zunehmenden Rassismus bewirken will, wird sich nicht mit einer Alibi-Besetzung zufrieden geben, sondern für eine seit langem in der AntiRa- und AntiFa-Arbeit aktive Person votieren. Es war uns aus diesem Grunde nicht möglich für die Bewerberin der DIL zu stimmen."
Zumal die DIL sich in 2006 alles andere als ‘antirassistisch’ verhalten habe, betonte Norbert Ordyk: "es wurde nicht die Kandidatur des dunkelhäutigen Dr. Pyne für die Semesterspiegel-Redaktion befürwortet, worüber ja die neue AntiRa-Referentin Chantal-Fleur Skähr als Mitglied des HerausgeberInnen-Gremiums (mit verantwortlich für eine nachwievor nicht aktualisierte SSP-HP) mit abstimmte.
Und auch Eric’s Bewerbung für den ZWA wurde nicht unterstützt. Das war eindeutig ein aggressiver Affront angeblich antirassistischer Studis, denen es offenbar gar nicht um den von ihnen postulierten Antirassismus geht, sondern um das Ausgrenzen Oppositioneller. Zudem hat die DIL ihre Homepage sage und schreibe 2 Jahre lang nicht aktualisiert, während wir in der Zwischenzeit nahezu täglich online gegen Rassenhass informierten, motivierten und mobilisierten!" Ferner sei sie (die DIL) auf den beiden Demos gegen die NPD in Münster nicht in Erscheinung getreten, habe sich stattdessen so schlecht auf einen Prozess gegen die ‘Braunen’ vorbereitet, dass dieser verloren wurde. Was wiederum Wasser auf die Mühlen Rechtsextremer war. Ein bitterer Rückschlag für die antirassistische Bewegung.
"Dass wir uns aber anstelle eines NEIN enthalten haben, zeigt: einem solchen Referat an sich stehen wir sehr positiv gegenüber." Umso bedauerlicher sei das im Gegensatz zum unbezahlten US-Engagement gegen Rassismus fehlende Bemühen der AStA-tragenden Listen, Rassismus auf alle Arten (gewaltfrei!) zu bekämpfen. Man können nur hoffen, dass das Geld der Studierenden in diesem Fall nicht "wieder zum Fenster rausgeworfen" wird, sondern sinnvolle Verwendung findet.
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